Beschreibung
Mount Kanchenjunga Expedition (8.586 m)
Der Mount Kanchenjunga ist mit einer Höhe von 8.586 Metern der dritthöchste Berg der Welt (nach dem Mount Everest und dem K2). Er liegt im östlichen Teil Nepals, im Distrikt Taplejung. Am 25. Mai 1955 bestiegen die beiden britischen Bergsteiger George Band und Joe Brown erstmals erfolgreich den Gipfel. Der Name „Kanchenjunga“ bedeutet übersetzt „Fünf Schätze des Schnees“, da der Berg aus fünf Gipfeln besteht, von denen vier über 8.450 m hoch sind: Kanchenjunga Hauptgipfel (8.586 m), Kanchenjunga West (8.505 m), Kanchenjunga Süd (8.494 m), Zentralgipfel (8.482 m) und Kangbachen (7.902 m). Die fünf Schätze stehen sinnbildlich für Gold, Silber, Edelsteine, Getreide und heilige Schriften. Drei der fünf Gipfel liegen auf der Grenze zu Indien, die übrigen beiden in Nepal – Kanchenjunga ist damit auch Indiens höchster Berg. Der gesamte Massivbereich liegt im Kanchenjunga-Schutzgebiet nahe der Ostgrenze Nepals und gilt in der Kirant-Religion sowie bei Sherpas und Limbu als heiliger Berg („Berg, dem man Ehrerbietung erweist“).
Unsere Sherpa-Guides sind staatlich geprüft und erfahren und tun alles in ihrer Macht Stehende, um Sie sicher zum Gipfel und zurück zu führen. Da wir bei einer 8.000er-Expedition kein Risiko eingehen, ist im Programm ausreichend Zeit für Akklimatisierung und den Umgang mit unvorhergesehenen Umständen eingeplant.
Reiseverlauf
Tag 01: Ankunft in Kathmandu
Transfer zum Hotel und gemeinsames Begrüßungsessen am Abend.
Tag 02-04: Kathmandu
Aufenthalt in Kathmandu für Formalitäten und weitere notwendige Vorbereitungen.
Tag 05: Kathmandu – Bhadrapur – Phidim
An diesem Tag beginnt die eigentliche Reise der Mount-Kanchenjunga-Expedition: Frühmorgens Flug nach Bhadrapur, anschließend Fahrt nach Phidim. Übernachtung in der Lodge.
Tag 06: Phidim – Tharpu
Wanderung nach Tharpu/Panchami. Übernachtung im Zeltlager.
Tag 07: Tharpu – Doban
Ab hier beginnt der eigentliche Trekking-Teil der Expedition. Wanderung nach Doban. Übernachtung im Zeltlager.
Tag 08: Doban – Khewang
Wanderung nach Khewang. Übernachtung im Zeltlager.
Tag 09: Khewang – Bhote Gaun
Wanderung nach Yamphudin Bhote Gaun. Übernachtung im Zeltlager.
Tag 10: Bhote Gaun – Toronto Forest Camp
Wanderung zum Toronto Forest Camp. Übernachtung im Zeltlager. In Nepal tragen manche Camps entlang der Trekkingrouten scherzhaft Namen bekannter internationaler Städte.
Tag 11: Toronto Forest Camp – Tseram
Wanderung nach Tseram. Übernachtung im Zeltlager.
Tag 12: Tseram – Ramje
Wanderung nach Ramje. Übernachtung im Zeltlager.
Tag 13: Ramje
Ruhe- und Akklimatisationstag in Ramje. Übernachtung im Zeltlager.
Tag 14: Ramje – Moräne
Wanderung zum Gletscherlager an der Moräne. Übernachtung im Zeltlager.
Tag 15: Moräne – Kuna Camp
Wanderung zum Kuna Camp. Übernachtung im Zeltlager.
Tag 16: Kuna Camp – Kanchenjunga Basislager
Wanderung zum Kanchenjunga-Basislager. Übernachtung im Lager.
Tag 17-20: Kanchenjunga Basislager
Diese Tage dienen der Akklimatisierung an Höhe und Klima sowie der traditionellen Segenszeremonie und den letzten Vorbereitungen für den Aufstieg.
Tag 21-55: Expedition/Besteigung
Zeitraum für die Besteigung des Kanchenjunga.
Tag 56: Kanchenjunga – Ramje
Abstieg nach Ramje. Übernachtung im Zeltlager.
Tag 57: Ramje – Toronto Forest Camp
Abstieg zum Toronto Forest Camp. Übernachtung im Zeltlager.
Tag 58: Toronto Forest Camp – Yamphudin Bhote Camp
Wanderung nach Yamphudin Bhote Gaun. Übernachtung im Zeltlager.
Tag 59: Yamphudin Bhote Camp – Khewang
Wanderung nach Khewang. Übernachtung im Zeltlager.
Tag 60: Khewang – Panchami
Wanderung nach Panchami. Übernachtung im Zeltlager.
Tag 61: Panchami – Tharpu
Wanderung nach Tharpu. Übernachtung im Zeltlager.
Tag 62: Tharpu – Bhadrapur
Fahrt von Tharpu nach Bhadrapur.
Tag 63: Bhadrapur – Kathmandu
Rückflug nach Kathmandu und Transfer zum Hotel.
Tag 64-65: Kathmandu
Freizeit in Kathmandu.
Tag 66: Abreise
Abreise in Ihr Heimatland. Die Mount-Kanchenjunga-Expedition endet hier.
Leistungen
Im Preis enthalten:
- Klettergenehmigung für den Mount Kanchenjunga über die Südroute
- Verpflegung in großer Höhe
- Privates Zelt im Basislager mit Matratze, sowie Toiletten- und Duschzelte im Basislager
- Sämtliche notwendige Camping- und Küchenausrüstung
- Gesamte notwendige Kletterausrüstung inklusive Fixseilen
- Kletter-Sherpa im Verhältnis 1:2 (ein persönlicher Kletter-Sherpa ist gegen Aufpreis auf Anfrage buchbar)
- Erfahrene Köche und Küchenhilfen im Basislager und unterwegs
- Erfahrener Sirdar (Expeditionsleiter)
- Basislager-Manager
- Gebühr für den staatlichen Verbindungsoffizier
- Ausreichend Träger für den Transport der Expeditionsausrüstung
- LKW-Transport der Ausrüstung
- Private Bus-/Autotransfers Bhadrapur – Phidim – Bhadrapur
- 6 Übernachtungen in Kathmandu in einem 5-Sterne-Hotel im Doppelzimmer inkl. Frühstück (vier Nächte vor und zwei Nächte nach der Expedition)
Nicht im Preis enthalten:
- Visagebühr (ca. 100 USD, gültig für 90 Tage)
- Internationale und innerheimische Flüge, Transfers unterwegs sowie Gepäckübergewicht
- Persönliche Reise-, Kranken-, Bergrettungs- und Rückholversicherung (erforderlich)
- Persönliche Ausgaben
- Mahlzeiten in Kathmandu
- Gebühren für elektronische Geräte (Laptop, Kamera, Satellitentelefon mit globaler Roaming-SIM etc.)
- Kosten einer Notevakuierung
Nepal Wissenswertes
Beste Reisezeit für Nepal
Nepal kann grundsätzlich zu jeder Jahreszeit bereist werden. Zu beachten sind jedoch zwei saisonale Risiken: starke Überschwemmungen während der Regenzeit (Mitte Juli bis Mitte August) und extreme Kälte im Hochgebirge (Ende November bis Mitte Dezember). Die hohen Berge sind zugleich der Grund, warum Nepal so reich an Wasserressourcen ist – reißende Flüsse und wunderschöne Bergseen prägen das Land. Anhaltender oder starker Regen kann in den Geländeregionen zu Überschwemmungen führen, weshalb dort während der Regenzeit besondere Vorsicht geboten ist. Abseits der Regenzeit scheint in den Hügelregionen auch im Winter tagsüber die Sonne, was diese Jahreszeit angenehm bereisbar macht.
Die Jahreszeiten in Nepal
Nepal kennt traditionell sechs Jahreszeiten: Basanta Ritu (Frühling), Grishma Ritu (Frühsommer), Barkha Ritu (Sommermonsun), Sharad Ritu (Frühherbst), Hemanta Ritu (Spätherbst) und Shishir Ritu (Winter). Abgesehen von der Regenzeit (Anfang Juli bis Ende August) eignet sich jede Jahreszeit für eine Reise; von einem Besuch der Geländeregionen während der Regenzeit rät yetiland-nepal.de ab. Im Sommer steigen die Temperaturen je nach Region auf 25 bis 40 °C – im oberen Himalaya auf bis zu rund 30 °C, im südlichen Terai-Tiefland auch auf 40 °C. Der Winter ist tagsüber meist sonnig, morgens und abends kalt: In Kathmandu wärmt ab Mitte Dezember tagsüber die Sonne, während die Abendtemperaturen auf etwa 5 °C fallen können – im Hochgebirge deutlich unter den Gefrierpunkt.
Buddha wurde in Nepal geboren
Dieses Thema liegt vielen Nepalesen besonders am Herzen, da Nachbarländer – allen voran Indien – gelegentlich behaupten, Buddha stamme von dort. Tatsächlich wurde Buddha in Lumbini geboren, südwestlich von Kathmandu. Der Prinz, der seinen Palast auf der Suche nach innerem Frieden und Sinn verließ, fand dort schließlich die Erleuchtung. Sein Weg wird bis heute von Millionen Menschen weltweit verfolgt – Buddhismus und Meditation sind längst auch in der westlichen Welt beliebte Praktiken zur Selbsterkenntnis und inneren Ruhe geworden. Werfen Sie auch einen Blick auf unsere Angebote mit einem Besuch in Lumbini.
8 der 10 höchsten Berge der Welt
Nepal beherbergt 8 der 10 höchsten Berge der Welt: Mount Everest (8.848 m), Kanchenjunga (8.586 m), Lhotse (8.516 m), Makalu (8.485 m), Cho Oyu (8.188 m), Dhaulagiri (8.167 m), Manaslu (8.163 m) und Annapurna I (8.091 m). Yetiland-Nepal bietet in diesen Regionen drei Kategorien an: Expedition (Gipfelbesteigung, nur für erfahrene Bergsteiger), Trek/Wanderung (einfacher, mit Bergaussicht aus geringerer Höhe – ideal, um Nepal kennenzulernen, ohne selbst zu klettern) und Urlaub (Freizeit und Naturgenuss ohne sportlichen Anspruch).
Einer der gefährlichsten Flughäfen der Welt
Der Flughafen Lukla an der Route zum Mount Everest gilt als einer der gefährlichsten Flughäfen der Welt: Er liegt eingebettet zwischen steilen Berghängen und stellt beim Landen und Starten eine große Herausforderung dar. Piloten sprechen von einem „Point of no Return“, ab dem alle Vorbereitungen abgeschlossen sein müssen, um die Maschine sicher zu bringen. Dennoch fliegen in der Hochsaison monatlich Tausende Passagiere von und nach Lukla – ein einmaliges Erlebnis, souverän gemeistert von den erfahrenen nepalesischen Piloten.
Neujahr in Nepal
Nepal folgt seinem eigenen Kalender, dem Vikram Sambat. Das nepalesische Neujahr fällt auf Mitte April, den Beginn des nepalesischen Sommers. Für religiöse Feste und Familienfeiern wird zusätzlich der Mondkalender genutzt. Da in Nepal viele ethnische Gruppen mit jeweils eigener Geschichte zusammenleben, gibt es auch mehrere lokale Neujahrstermine – ein bekanntes Beispiel ist Losar, das unter anderem von den Sherpas gefeiert wird.
Eine einzigartige Nationalflagge
Nepals Flagge ist die einzige nicht-rechteckige Nationalflagge der Welt – zwei übereinanderliegende Dreiecke mit den Symbolen von Sonne und Mond. Beide stehen sinnbildlich für den Charakter der Nepalesen: der Mond für Bescheidenheit, die Sonne für Tapferkeit. Die Menschen sind überaus gastfreundlich – in den Hügelregionen wird für Gäste auch schon einmal ein Haustier wie ein Huhn oder eine Ziege geschlachtet, um die Gastfreundschaft zu unterstreichen. Bis heute dienen nepalesische Soldaten, bekannt als Gorkhas, in verschiedenen Streitkräften weltweit.
Das Khukuri – eine einzigartige Waffe
Das handgefertigte „Khukuri“-Messer stammt aus Nepal und ist weltberühmt. Getragen von nepalesischen Gorkha-Soldaten, kam es in beiden Weltkriegen zum Einsatz; Veteranenberichten zufolge trugen Tapferkeit und der geschickte Umgang mit dem Khukuri wesentlich zur Wirksamkeit dieser Soldaten bei. Heute ist es auch ein beliebtes Souvenir.
Hängebrücken
Nepal ist bekannt für seine zahlreichen Hängebrücken, die Täler und Hügel miteinander verbinden – eine praktische Lösung, die das Leben in den hügeligen Regionen seit jeher erleichtert. Selbst Deutschland ließ sich davon inspirieren: Die Geierlay-Hängeseilbrücke in Rheinland-Pfalz orientiert sich an diesem nepalesischen Vorbild.
Erdrutsche
Als sehr hügeliges Land ist Nepal während der Regenzeit anfällig für Überschwemmungen, vor allem im flachen Terai-Tiefland. Starke Regenfälle können in Kombination mit dem ausgeprägten Flusssystem in den Hügelregionen auch Erdrutsche auslösen – ein weiterer Grund, Reisen dorthin außerhalb der Regenzeit zu planen.
Erdbeben
Nepal liegt in einer Region mit hohem Erdbebenrisiko, da sich die Indische Platte jährlich um rund 5 cm unter die Eurasische Platte schiebt und dabei den Himalaya auftürmt – ein Prozess, der Jahrmillionen andauert. Historisch treten etwa alle 50 Jahre schwere Erdbeben auf. Das Erdbeben vom April 2015 (Magnitude 7,8, Herdtiefe 8,2 km) zählt zu den jüngsten großen Ereignissen und forderte rund 9.000 Todesopfer sowie 22.000 Verletzte.
Fliegen in Nepal
Die zivile Luftfahrtbehörde Nepals, die CAAN – Nepal, reguliert den Flugverkehr im Land. Mehrere Fluggesellschaften bedienen die Inlandsstrecken: Yeti Airlines, Buddha Air, Himalaya Airlines, Simrik Airlines, Nepal Airlines, Saurya Airlines, Shree Airlines, Sita Air, Summit Air und Tara Air. Für private Hubschrauber-Charter stehen unter anderem Air Dynasty, Simrik Air, Prabhu Helicopters, Altitude Air, Fishtail Air, Manang Air, Makalu Air, Kailash Helicopter Services und Heli Everest zur Verfügung.
Flughäfen in Nepal
Nepal erstreckt sich über rund 147.516 km², etwa 880 km entlang der Himalaya-Kette und 150-250 km in der Breite. Bei durchschnittlichen Inlandsflugzeiten von 1,5 bis 2 Stunden liegen alle wichtigen Flughäfen des Landes innerhalb von maximal 3 Flugstunden zueinander: Tribhuvan International Airport (Kathmandu), Tenzing-Hillary Airport (Lukla), Pokhara, Simara, Bharatpur, Biratnagar, Surkhet, Nepalgunj und Jomsom. Lukla gilt dabei, wie erwähnt, als einer der gefährlichsten Flughäfen der Welt – ein einmaliges Erlebnis für die tausenden Reisenden, die monatlich dort landen. Wer bei Yetiland-Nepal bereits ein Komplettpaket gebucht hat, muss sich um nichts weiter kümmern. In der Wintersaison (November/Dezember) kommt es aufgrund von dichtem Frühnebel häufiger zu Verspätungen oder Ausfällen am frühen Morgen; in dieser Zeit setzt yetiland-nepal.de daher überwiegend auf Tourbusse statt auf Inlandsflüge.
Ähnliches Angebot: Mustang Valley
Ähnliches Angebot: Mount South Annapurna
Weitere Infos zum Mount Kanchenjunga (Wikipedia)








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