Beschreibung
Mount Himlung Expedition, Himlung / Nemjung.
Der Mount Himlung (7.140 m) liegt im westlichen Teil des Manang-Distrikts in Nepal und gehört zu den erst spät für Bergsteiger geöffneten Gipfeln. Er liegt zwischen den Bergketten von Manaslu und Annapurna und wurde 1992 erstmals von einem japanischen Team bestiegen – bis heute haben nur wenige Teams den Gipfel erreicht. Die Route führt durch abgelegene Orte Nepals, unter anderem durch die faszinierenden Dörfer Nar und Phu. Das Basislager wird auf 4.900 m eingerichtet, darüber folgen in der Regel drei Hochlager auf etwa 5.450 m, 6.000 m und 6.350 m. Der letzte Abschnitt zum Gipfel führt über steiles, vereistes Gelände; von der Ankunft im Basislager bis zur Rückkehr dorthin benötigt man in der Regel zehn bis fünfzehn Tage. Verglichen mit anderen 7.000ern gilt Himlung als technisch moderat, verlangt aber dennoch eine sehr gute körperliche Fitness – ein eindrucksvoller, einsamer Gipfel mit einer beeindruckenden Anreise.
- Tag: 1 Kathmandu
Ankunft in Kathmandu, Transfer zum Hotel. - Tag: 2 Kathmandu Vorbereitung
Vorbereitung auf die Expedition und Briefing beim Ministerium für Tourismus und Zivilluftfahrt, Abteilung Tourismusindustrie. - Tag: 3 Kathmandu – Bhulbhule
Mit dem Bus: Kathmandu nach Bhulbhule (6h). Wanderung nach Ngadi (3h-950m) - Tag: 4 Ngadi – Jagat
Ngadi nach Jagat (6h-1400m) - Tag: 5 Jagat – Dharapani
Jagat nach Dharapani (6h-1842m) - Tag: 6 Dharapani – Koto
Dharapani nach Koto (5h-2700m) - Tag: 7 Koto – Narkhola
Koto nach Narkhola oder Dharamshala (6h-3200m) - Tag: 8 Narkhola – Kyang
Narkhola nach Kyang (6h-3800m) - Tag: 9 Kyang – Phu
Kyang nach Phu (6h-4400m) - Tag: 10 Phu – Himlung Basislager
Phu zum Himlung-Basislager (4h-4850m) - Tag: 11 – Tag 26: Klettern / Expedition
Aufstiegsphasen im Himlung Himal (7140m) - Tag: 27 Runter zum Basislager – Kyang
Basislager nach Kyang - Tag: 28 Kyang – Narkhola
Kyang nach Narkhola - Tag: 29 Narkhola – Koto
Narkhola nach Koto - Tag: 30 Koto – Tal
Koto nach Tal - Tag: 31 Tal – Syange
Tal nach Syange - Tag: 32 Syange – Besisahar
Fahrt nach Besisahar - Tag: 33 Besisahar
Nachbesprechung bei der Abteilung Tourismusindustrie - Tag: 34 Abreise.
Die Expedition „Mount Himlung Expedition, Himlung / Nemjung“ geht zu Ende. See-Off.
Im Preis enthalten:
- Erfahrenes nepalesisches Expeditionsteam
- Ein Hochträger-Sherpa pro Kunde für Verpflegung und Ausrüstung in den Hochlagern
- Gemeinsame Kletterausrüstung (nötige Seile, Eisstangen, Eisschrauben usw.)
- Satellitentelefon im Basislager verfügbar (gegen geringe Nutzungsgebühr)
- Walkie-Talkies für die Gruppenleitung zwischen Basis- und Gipfeleinheit
- Erste-Hilfe-Set für die Gruppe
- Hochlagerzelte (North Face oder vergleichbare Qualität) für alle Mitglieder und Kletter-Sherpas
- Eigenes Zelt mit Matratze im Basislager für jedes Mitglied, die Kletter-Sherpas, das Basislagerpersonal und den Verbindungsoffizier
- Sämtlicher Bodentransport (öffentlich)
- Gebühren und Genehmigungen für die Annapurna Conservation Area
- Verpflegung und Brennstoff für Basislager und Hochlager während der Expedition
- Solarpanel im Basislager für Beleuchtung
- Koch im Basislager
- Versicherung für das nepalesische Expeditionspersonal
- Alle Übernachtungen in Kathmandu mit Frühstück
- Müllentsorgungsgebühr
- Abholung und Transfer zum Flughafen
- Kletterguide, der den Everest bereits zweimal als Guide bestiegen hat und das Team der Kletter-Sherpas während der gesamten Expedition leitet
Nicht im Preis enthalten:
- Internationale Flüge
- Visagebühren
- Mahlzeiten in Kathmandu
- Persönliche Kletterausrüstung
- Persönliche Versicherung (inkl. Unfall, medizinische Versorgung, Rettungsflug und Ausrüstung)
- Zollgebühren (z. B. für Satellitentelefon, Kommunikationsgeräte und kommerzielle Filmaufnahmen)
- Ausgaben persönlicher Art (z. B. Wäsche, Alkohol, Softdrinks, Telefon)
- Gipfelbonus: 700 US-Dollar pro Kletter-Sherpa
- Trinkgelder und Boni für das Personal
- Hubschrauber-Charter
Nepal Highlights:
Reisesaison in Nepal. Zusatzinformation zu „Mount Himlung Expedition“.
Nepal lässt sich grundsätzlich zu jeder Jahreszeit bereisen. Dennoch sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es zu bestimmten Zeiten Naturereignisse geben kann, etwa starke Überschwemmungen während der Regenzeit (Mitte Juli bis Mitte August) oder extreme Kälte im Himalaya (Ende November bis Mitte Dezember).
Nepal ist reich an Hügeln und Bergen. Die hohen Berge sind einer der Gründe, warum das Land über so ausgeprägte Wasserressourcen verfügt – reißende Flüsse und wunderschöne Seen. Starke oder auch nur mehrtägige Regenfälle können in den Geländeregionen zu Überschwemmungen führen, weshalb während der Regenzeit dort Vorsicht geboten ist. Abseits der Regenzeit scheint in den hügeligen Gebieten auch im Winter tagsüber häufig die Sonne, was diese Jahreszeit angenehm und gut bereisbar macht.
Jahreszeiten in Nepal. Zusatzinformation zu „Mount Himlung Expedition“.
Nepal kennt sechs Jahreszeiten: Basanta Ritu (Frühling), Grishma Ritu (Frühsommer), Barkha Ritu (Sommermonsun), Sharad Ritu (Frühherbst), Hemanta Ritu (Spätherbst) und Shishir Ritu (Winter).
Abgesehen von der Regenzeit (Anfang Juli bis Ende August) eignet sich praktisch jede Jahreszeit für eine Reise. Yetiland-nepal.de rät jedoch davon ab, während der Regenzeit in die Geländeregionen Nepals zu reisen.
Der Sommer kann heiß werden, mit Temperaturen von etwa 25 bis 40 °C, je nach Höhenlage. In der oberen Himalaya-Region steigt die Temperatur im Sommer auf bis zu rund 30 °C, während sie in den tiefer gelegenen Gebieten der Terai-Region im Süden Nepals auch 40 °C erreichen kann.
Der Winter ist tagsüber meist sonnig, morgens und abends jedoch kühl bis kalt. Wer den Winter in Mitteleuropa kennt, findet in Kathmandu ein ähnliches Gefühl – wobei zu bedenken ist, dass ab Mitte Dezember die Sonne tagsüber wärmt, die Temperaturen abends aber auf bis zu 5 °C fallen können und im Himalaya deutlich unter 0 °C sinken.
Buddha wurde in Nepal geboren. Zusatzinformation zu „Mount Himlung Expedition“.
Dieses Thema beschäftigt viele Nepalesen bis heute. Nachbarländer, insbesondere Indien, behaupten mitunter, der Ursprung Buddhas liege in Indien – ein Thema, das regelmäßig für Diskussionen sorgt. Tatsächlich wurde Buddha in Nepal geboren.
Einen Besuch wert ist Lumbini, sein Geburtsort im Südwesten Kathmandus. Der Prinz, der seinen Palast auf der Suche nach innerem Frieden und Sinn verließ, fand schließlich Erleuchtung. Sein Weg wird seither von Millionen Menschen weltweit verfolgt. Auch in der modernen, westlichen Welt sind Buddhismus und Meditation – ein Weg zu Selbsterkenntnis, innerem Frieden und letztlich Erleuchtung – längst zu beliebten Alltagsaktivitäten geworden.
Werfen Sie auch einen Blick auf unsere Angebote mit einem Besuch in Lumbini.
8 der 10 höchsten Berge der Welt. Zusatzinformation zu „Mount Himlung Expedition“.
Nepal beherbergt 8 der 10 höchsten Berge der Welt: Mount Everest (8.848 m), Kanchenjunga (8.586 m), Lhotse (8.516 m), Makalu (8.485 m), Cho Oyu (8.188 m), Dhaulagiri (8.167 m), Manaslu (8.163 m) und Annapurna I (8.091 m). Yetiland-nepal.de bietet in diesen Regionen folgende Kategorien an: Kategorie Expedition – zum Buchen einer Expedition (nur für erfahrene Bergsteiger geeignet); Kategorie Trek/Wanderung – für Trekkingtouren in dieser Region (deutlich einfacher, mit Aussicht auf die Berge aus geringerer Höhe, geeignet für alle, die Nepal kennenlernen möchten, ohne selbst auf einen Berg zu steigen); Kategorie Urlaub – für Freizeitaktivitäten und zum Genießen von Natur und Landschaft Nepals.
Einer der gefährlichsten Flughäfen der Welt. Zusatzinformation zu „Mount Himlung Expedition“.
Einer der bekanntesten Flughäfen auf der Route zum Mount Everest, „Lukla“, gilt als einer der gefährlichsten Flughäfen der Welt. Er liegt eingebettet zwischen steilen Hügeln und stellt beim Landen und Starten eine große Herausforderung dar. Piloten sprechen von einem „Point of no Return“, ab dem alle Vorbereitungen und die technische Ausrichtung abgeschlossen sein müssen, damit das Flugzeug sicher aufsetzen kann. In der Hochsaison fliegen jeden Monat Tausende Passagiere in diese Region – ein einmaliges Erlebnis. Die nepalesischen Piloten gelten dank ihrer Erfahrung in fast allen hügeligen Regionen Nepals als äußerst versiert.
Neujahr in Nepal. Zusatzinformation zu „Mount Himlung Expedition“.
Nepal hat sein eigenes Kalendersystem, bekannt als Vikram Sambat (aktuell läuft das Jahr 2077 – zum Vergleich mit dem gregorianischen Kalender). Das nepalesische Neujahr fällt auf etwa Mitte April, zugleich Frühsommer in Nepal. Für religiöse Feiern und Familienfeste folgen viele zusätzlich dem Mondkalender. Es gibt verschiedene alte Legenden zum Ursprung des Neujahrsfests. Da Nepal ein Land vieler ethnischer Gruppen ist, hat jede Gruppe ihre eigene Geschichte und damit teils eigene, lokale Neujahrstermine – ein bekanntes Beispiel ist Losar, das unter anderem von den Sherpas gefeiert wird.
Eine einzigartige Flagge
Nepals Flagge ist als einzige Nationalflagge der Welt dreieckig (genauer: doppelt dreieckig) und zeigt Symbole von Sonne und Mond. Diese stehen sinnbildlich für den Charakter des nepalesischen Volkes: Die Menschen sind überaus gastfreundlich und heißen Fremde herzlich willkommen. In den hügeligen Regionen schlachten Gastgeber mitunter sogar ihre eigenen Haustiere (etwa Hühner oder Ziegen), um Gästen ihre Gastfreundschaft zu zeigen. Der Mond auf der Flagge steht für die Bescheidenheit der Nepalesen, die Sonne für ihre Tapferkeit. Bis heute dienen viele nepalesische Soldaten – bekannt als Gurkhas – in verschiedenen Regimentern rund um die Welt.
Eine einzigartige Waffe
Ein handgeschmiedetes Messer aus Nepal ist weltweit bekannt: die „Khukuri“. Dieses charakteristisch gebogene Messer wurde von nepalesischen Soldaten getragen und unter anderem in beiden Weltkriegen eingesetzt. Kriegsveteranen berichten, dass nepalesische Soldaten dank ihrer Tapferkeit und dem Einsatz der Khukuri äußerst wirkungsvoll kämpften. Die Messer sind heute auch als Souvenir erhältlich.
Hängebrücken. Zusatzinformation zu „Mount Himlung Expedition“.
Nepal ist bekannt für seine zahlreichen Hängebrücken, die zwischen Hügeln gespannt sind. Da weite Teile des Landes gebirgig sind, sind sie eine praktische Lösung, um das Leben in den hochgelegenen Regionen zu erleichtern. Sogar in Deutschland wurde nach nepalesischem Vorbild eine Hängebrücke gebaut – die Geierlay-Hängeseilbrücke in Rheinland-Pfalz.
Erdrutsche
Nepal ist ein sehr hügeliges und gebirgiges Land. Während der Regenzeit besteht Überschwemmungsgefahr, vor allem im flachen Terai-Tiefland, wo die Vegetation ganzjährig üppig ist. Nepal ist reich an Wasserressourcen, sodass Flüsse bei anhaltendem Regen stark anschwellen. Starke Regenfälle können in den hügeligen Regionen zudem Erdrutsche auslösen. Es empfiehlt sich daher, Reisen während der Regenzeit zu vermeiden.
Erdbeben. Zusatzinformation zu „Mount Himlung Expedition“.
Nepal zählt zu den Ländern mit hohem Erdbebenrisiko. Das bedeutet nicht, dass es täglich oder monatlich zu schweren Erdbeben kommt, doch die Geschichte zeigt, dass etwa alle 50 Jahre mit einem starken Beben zu rechnen ist. Ursache ist die Bewegung der Erdplatten: Die Indische Platte verschiebt sich jedes Jahr um rund 5 cm gegenüber der Eurasischen Platte, wodurch der Himalaya – ein Prozess über Jahrmillionen – immer weiter nach oben geschoben wird.
Das Erdbeben vom April 2015 (Stärke 7,8, Tiefe 8,2 km) ist eines der jüngsten schweren Beben, das in diesem Himalaya-Land eine große humanitäre und wirtschaftliche Katastrophe auslöste. Rund 9.000 Menschen kamen ums Leben, etwa 22.000 wurden verletzt.
Fliegen in Nepal. Zusatzinformation zu „Mount Himlung Expedition“.
Die Zivilluftfahrtbehörde CAAN (Civil Aviation Authority of Nepal) ist die zuständige Aufsichtsbehörde für die Luftfahrt in Nepal.
CAAN – Nepal
In Nepal sind mehrere Fluggesellschaften aktiv: Yeti Airlines, Buddha Air, Himalaya Airlines, Simrik Airlines, Nepal Airlines, Saurya Airlines, Shree Airlines, Sita Air, Summit Air und Tara Air.
Für private Zwecke lässt sich auch ein Hubschrauber chartern. Entsprechende Charterdienste bieten unter anderem an: Air Dynasty, Simrik Air, Prabhu Helicopters, Altitude Air, Fishtail Air, Manang Air, Makalu Air, Kailash Helicopter Services und Heli Everest.
Flughäfen in Nepal
Zahlreiche inländische Fluggesellschaften bieten ganzjährig Liniendienste an. Nepal erstreckt sich über eine Fläche von 147.516 km², ist entlang der Himalaya-Achse rund 880 km lang und 150–250 km breit. Ein Inlandsflug dauert im Schnitt 1,5–2 Stunden, sodass sich alle wichtigen Flughäfen des Landes in maximal 3 Flugstunden erreichen lassen: Tribhuvan International Airport (Kathmandu), Tenzing-Hillary Airport (Lukla), Flughafen Pokhara, Flughafen Simara, Flughafen Bharatpur, Flughafen Biratnagar, Flughafen Surkhet, Flughafen Nepalgunj und Flughafen Jomsom.
Von den genannten Flughäfen gilt Lukla als einer der gefährlichsten der Welt – für viele dennoch ein einmaliges Erlebnis. Monatlich nutzen dennoch Tausende Reisende diesen Flughafen.
Ist im gebuchten Yetiland-nepal.de-Komplettpaket bereits ein Flug enthalten, müssen Sie sich um nichts weiter kümmern.
In der Wintersaison (November bis Dezember) kommt es aufgrund von dichtem Nebel und schlechter Sicht häufig zu Verspätungen bei den frühmorgendlichen Flügen. Mitunter müssen Reisende stundenlang warten, und selbst dann kann ein Flug noch für den ganzen Tag gestrichen werden. In dieser Jahreszeit bietet yetiland-nepal.de daher in der Regel keine Flüge, sondern Fahrten mit Touristenbussen an.
Ähnliches Angebot wie „Mount Himlung Expedition, Himlung/Nemjung.“
Vorab-Info relevant zum „Mount Himlung Expedition, Himlung/Nemjung“
Vorab-Info für „Mount Himlung Expedition, Himlung/Nemjung“









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