Beschreibung
Hiunchuli Peak Climbing (auch Hiunchuli Trek genannt)
Der Hiunchuli (6.441 m) liegt in der Annapurna-Region und ist mit dem Annapurna South (7.219 m) verbunden. Er wurde im Oktober 1971 erstmals von einer Expedition des American Peace Corps unter der Leitung von Colonel Jimmy Roberts über die Südostwand bestiegen. Der Zustieg ist vergleichsweise einfach, da er dem gut ausgebauten Trekkingpfad im Annapurna-Sanctuary folgt – trotzdem erhält der Berg von Bergsteigern nach wie vor wenig Aufmerksamkeit. Technisch gilt der Hiunchuli als nicht besonders schwierig, ist aber anfällig für Steinschlag, und auch die Routenfindung kann eine Herausforderung sein; je nach Wetterlage besteht zudem ein spürbares Lawinenrisiko. Für abenteuerlustige Kletterer bietet er dafür noch großes Potenzial für neue Routen. Zum Basislager folgt man dem Annapurna-Sanctuary-Trail bis Hinko und steigt von dort einen steilen Hang zu grasbewachsenen Wiesen hinauf, wo das Basislager für den Aufstieg über die Südostwand (die normale Route) eingerichtet wird.
Südostwand-Route: Dies ist die „normale Route“. Das Basislager wird von der Hinko-Höhle aus am Annapurna-Sanctuary-Trail erreicht. Nach dem ersten Lager oberhalb des Tals sind in der Regel zwei weitere Hochlager nötig, um den Gipfel zu erreichen.
Nordwestwand-Route: Der Aufstieg über die Nordwestwand ist unter Bergsteigern weniger verbreitet, da er anspruchsvoller ist. Die genaue Routenführung hängt von den jeweiligen Bedingungen ab und erfordert Ortskenntnis sowie Erfahrung in der Einschätzung von Schnee- und Bergbedingungen. Der Zustieg erfolgt in der Regel vom Annapurna-Basislager im Sanctuary; auch hier sind meist zwei weitere Hochlager nötig.
- Tag 1: Kathmandu Ankunft
Ankunft in Kathmandu, Transfer zum Hotel. - Tag 2: Kathmandu-Tal
Freier Tag oder Sightseeing rund um das Kathmandu-Tal. - Tag 3: Kathmandu – Pokhara
An diesem Tag beginnt die Reise „Hiunchuli Peak Climbing“. Fahrt nach Pokhara (850 m). Übernachtung im Hotel. - Tag 4: Pokhara – Birethanti – Tirkhedhunga
Fahrt nach Birethanti, weiter nach Tirkhedhunga. - Tag 5: Tirkhedhunga – Ghorepani
Tirkhedhunga – Ghorepani (2855 m). - Tag 6: Ghorepani – Poon Hill – Tadapani
Sonnenaufgang vom Poon Hill, weiter nach Tadapani (2595 m). - Tag 7: Tadapani – Chhomrong
Tadapani – Chhomrong (1950 m). - Tag 8: Chhomrong – Dovan
Chhomrong – Dovan (2720 m). - Tag 9: Dovan – Machhapuchhre Basislager
Dovan – Machhapuchhre-Basislager (3700 m). - Tag 10: Machhapuchhre Basislager
Akklimatisationstag. - Tag 11: Machhapuchhre Basislager
Akklimatisationstag – Wanderung zur Hinko-Höhle. - Tag 12: Hinko-Höhle – Höheres Lager
Wanderung zum höheren Lager (4100 m). - Tag 13: Höheres Lager
Aufstieg zum Hochlager (4900 m). - Tag 14: Höheres Lager
Höheres Lager (5500 m). - Tag 15: Höheres Lager – Gipfel – Basislager
Die letzten drei Tage sind bewusst flexibel geplant, abhängig von den Bedingungen nach der Akklimatisierung. Aufstieg zum Gipfel (6441 m) und zurück zum Basislager. - Tag 16: Basislager – Dovan
Basislager – Dovan (2720 m). - Tag 17: Dovan – Jhinu Danda
Dovan – Jhinu Danda (1600 m). - Tag 18: Jhinu – Tolkha
Jhinu nach Tolkha (1700 m). - Tag 19: Tolkha – Dhampus Phedi – Pokhara
Tolkha – Dhampus Phedi, weiter mit dem Auto nach Pokhara. - Tag 20: Pokhara – Kathmandu
Fahrt nach Kathmandu (1350 m). - Tag 21: Kathmandu
Freier Tag oder Einkaufen. - Tag 22: Abschied in Kathmandu
Fahrt zum Flughafen für den Rückflug. Die Reise „Hiunchuli Peak Climbing“ ist zu Ende.
Im Preis enthalten:
- Zwei Nächte im Deluxe-Hotel in Kathmandu mit Frühstück
- Klettergenehmigung für den Gipfel sowie ein Kletterführer (Sherpa)
- Einreisegenehmigung für den Nationalpark
- Alle Flughafentransfers
- Alle Mahlzeiten während Trekking und Camping
- Unterkunft in Lodges während des Trekkings, einfache Zeltausstattung während des Kletterns
- Träger für das Gepäck der Teilnehmer (15 bis 18 kg pro Person)
- Unfallversicherung für das Personal
Nicht im Preis enthalten:
- Persönliche Kleidung
- Persönliche Unfallversicherung, Kosten für Notfallevakuierung, Sauerstoff, medizinisches Set
- Alkoholische Getränke, Wäsche und Trinkgelder
- Zusätzliche Hotelübernachtungen und Besichtigungstouren in Kathmandu (nach Wunsch buchbar)
Nepal Highlights:
Reisesaison in Nepal. Zusatzinformation zu „Hiunchuli Peak Climbing“.
Nepal lässt sich grundsätzlich zu jeder Jahreszeit bereisen. Dennoch sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es zu bestimmten Zeiten Naturereignisse geben kann, etwa starke Überschwemmungen während der Regenzeit (Mitte Juli bis Mitte August) oder extreme Kälte im Himalaya (Ende November bis Mitte Dezember).
Nepal ist reich an Hügeln und Bergen. Die hohen Berge sind einer der Gründe, warum das Land über so ausgeprägte Wasserressourcen verfügt – reißende Flüsse und wunderschöne Seen. Starke oder auch nur mehrtägige Regenfälle können in den Geländeregionen zu Überschwemmungen führen, weshalb während der Regenzeit dort Vorsicht geboten ist. Abseits der Regenzeit scheint in den hügeligen Gebieten auch im Winter tagsüber häufig die Sonne, was diese Jahreszeit angenehm und gut bereisbar macht.
Jahreszeiten in Nepal. Zusatzinformation zu „Hiunchuli Peak Climbing“.
Nepal kennt sechs Jahreszeiten: Basanta Ritu (Frühling), Grishma Ritu (Frühsommer), Barkha Ritu (Sommermonsun), Sharad Ritu (Frühherbst), Hemanta Ritu (Spätherbst) und Shishir Ritu (Winter).
Abgesehen von der Regenzeit (Anfang Juli bis Ende August) eignet sich praktisch jede Jahreszeit für eine Reise. Yetiland-nepal.de rät jedoch davon ab, während der Regenzeit in die Geländeregionen Nepals zu reisen.
Der Sommer kann heiß werden, mit Temperaturen von etwa 25 bis 40 °C, je nach Höhenlage. In der oberen Himalaya-Region steigt die Temperatur im Sommer auf bis zu rund 30 °C, während sie in den tiefer gelegenen Gebieten der Terai-Region im Süden Nepals auch 40 °C erreichen kann.
Der Winter ist tagsüber meist sonnig, morgens und abends jedoch kühl bis kalt. Wer den Winter in Mitteleuropa kennt, findet in Kathmandu ein ähnliches Gefühl – wobei zu bedenken ist, dass ab Mitte Dezember die Sonne tagsüber wärmt, die Temperaturen abends aber auf bis zu 5 °C fallen können und im Himalaya deutlich unter 0 °C sinken.
Buddha wurde in Nepal geboren. Zusatzinformation zu „Hiunchuli Peak Climbing“.
Dieses Thema beschäftigt viele Nepalesen bis heute. Nachbarländer, insbesondere Indien, behaupten mitunter, der Ursprung Buddhas liege in Indien – ein Thema, das regelmäßig für Diskussionen sorgt. Tatsächlich wurde Buddha in Nepal geboren.
Einen Besuch wert ist Lumbini, sein Geburtsort im Südwesten Kathmandus. Der Prinz, der seinen Palast auf der Suche nach innerem Frieden und Sinn verließ, fand schließlich Erleuchtung. Sein Weg wird seither von Millionen Menschen weltweit verfolgt. Auch in der modernen, westlichen Welt sind Buddhismus und Meditation – ein Weg zu Selbsterkenntnis, innerem Frieden und letztlich Erleuchtung – längst zu beliebten Alltagsaktivitäten geworden.
Werfen Sie auch einen Blick auf unsere Angebote mit einem Besuch in Lumbini.
8 der 10 höchsten Berge der Welt. Zusatzinformation zu „Hiunchuli Peak Climbing“.
Nepal beherbergt 8 der 10 höchsten Berge der Welt: Mount Everest (8.848 m), Kanchenjunga (8.586 m), Lhotse (8.516 m), Makalu (8.485 m), Cho Oyu (8.188 m), Dhaulagiri (8.167 m), Manaslu (8.163 m) und Annapurna I (8.091 m). Yetiland-nepal.de bietet in diesen Regionen folgende Kategorien an: Kategorie Expedition – zum Buchen einer Expedition (nur für erfahrene Bergsteiger geeignet); Kategorie Trek/Wanderung – für Trekkingtouren in dieser Region (deutlich einfacher, mit Aussicht auf die Berge aus geringerer Höhe, geeignet für alle, die Nepal kennenlernen möchten, ohne selbst auf einen Berg zu steigen); Kategorie Urlaub – für Freizeitaktivitäten und zum Genießen von Natur und Landschaft Nepals.
Einer der gefährlichsten Flughäfen der Welt. Zusatzinformation zu „Hiunchuli Peak Climbing“.
Einer der bekanntesten Flughäfen auf der Route zum Mount Everest, „Lukla“, gilt als einer der gefährlichsten Flughäfen der Welt. Er liegt eingebettet zwischen steilen Hügeln und stellt beim Landen und Starten eine große Herausforderung dar. Piloten sprechen von einem „Point of no Return“, ab dem alle Vorbereitungen und die technische Ausrichtung abgeschlossen sein müssen, damit das Flugzeug sicher aufsetzen kann. In der Hochsaison fliegen jeden Monat Tausende Passagiere in diese Region – ein einmaliges Erlebnis. Die nepalesischen Piloten gelten dank ihrer Erfahrung in fast allen hügeligen Regionen Nepals als äußerst versiert.
Neujahr in Nepal. Zusatzinformation zu „Hiunchuli Peak Climbing“.
Nepal hat sein eigenes Kalendersystem, bekannt als Vikram Sambat (aktuell läuft das Jahr 2077 – zum Vergleich mit dem gregorianischen Kalender). Das nepalesische Neujahr fällt auf etwa Mitte April, zugleich Frühsommer in Nepal. Für religiöse Feiern und Familienfeste folgen viele zusätzlich dem Mondkalender. Es gibt verschiedene alte Legenden zum Ursprung des Neujahrsfests. Da Nepal ein Land vieler ethnischer Gruppen ist, hat jede Gruppe ihre eigene Geschichte und damit teils eigene, lokale Neujahrstermine – ein bekanntes Beispiel ist Losar, das unter anderem von den Sherpas gefeiert wird.
Eine einzigartige Flagge
Nepals Flagge ist als einzige Nationalflagge der Welt dreieckig (genauer: doppelt dreieckig) und zeigt Symbole von Sonne und Mond. Diese stehen sinnbildlich für den Charakter des nepalesischen Volkes: Die Menschen sind überaus gastfreundlich und heißen Fremde herzlich willkommen. In den hügeligen Regionen schlachten Gastgeber mitunter sogar ihre eigenen Haustiere (etwa Hühner oder Ziegen), um Gästen ihre Gastfreundschaft zu zeigen. Der Mond auf der Flagge steht für die Bescheidenheit der Nepalesen, die Sonne für ihre Tapferkeit. Bis heute dienen viele nepalesische Soldaten – bekannt als Gurkhas – in verschiedenen Regimentern rund um die Welt.
Eine einzigartige Waffe
Ein handgeschmiedetes Messer aus Nepal ist weltweit bekannt: die „Khukuri“. Dieses charakteristisch gebogene Messer wurde von nepalesischen Soldaten getragen und unter anderem in beiden Weltkriegen eingesetzt. Kriegsveteranen berichten, dass nepalesische Soldaten dank ihrer Tapferkeit und dem Einsatz der Khukuri äußerst wirkungsvoll kämpften. Die Messer sind heute auch als Souvenir erhältlich.
Hängebrücken. Zusatzinformation zu „Hiunchuli Peak Climbing“.
Nepal ist bekannt für seine zahlreichen Hängebrücken, die zwischen Hügeln gespannt sind. Da weite Teile des Landes gebirgig sind, sind sie eine praktische Lösung, um das Leben in den hochgelegenen Regionen zu erleichtern. Sogar in Deutschland wurde nach nepalesischem Vorbild eine Hängebrücke gebaut – die Geierlay-Hängeseilbrücke in Rheinland-Pfalz.
Erdrutsche
Nepal ist ein sehr hügeliges und gebirgiges Land. Während der Regenzeit besteht Überschwemmungsgefahr, vor allem im flachen Terai-Tiefland, wo die Vegetation ganzjährig üppig ist. Nepal ist reich an Wasserressourcen, sodass Flüsse bei anhaltendem Regen stark anschwellen. Starke Regenfälle können in den hügeligen Regionen zudem Erdrutsche auslösen. Es empfiehlt sich daher, Reisen während der Regenzeit zu vermeiden.
Erdbeben. Zusatzinformation zu „Hiunchuli Peak Climbing“.
Nepal zählt zu den Ländern mit hohem Erdbebenrisiko. Das bedeutet nicht, dass es täglich oder monatlich zu schweren Erdbeben kommt, doch die Geschichte zeigt, dass etwa alle 50 Jahre mit einem starken Beben zu rechnen ist. Ursache ist die Bewegung der Erdplatten: Die Indische Platte verschiebt sich jedes Jahr um rund 5 cm gegenüber der Eurasischen Platte, wodurch der Himalaya – ein Prozess über Jahrmillionen – immer weiter nach oben geschoben wird.
Das Erdbeben vom April 2015 (Stärke 7,8, Tiefe 8,2 km) ist eines der jüngsten schweren Beben, das in diesem Himalaya-Land eine große humanitäre und wirtschaftliche Katastrophe auslöste. Rund 9.000 Menschen kamen ums Leben, etwa 22.000 wurden verletzt.
Fliegen in Nepal. Zusatzinformation zu „Hiunchuli Peak Climbing“.
Die Zivilluftfahrtbehörde CAAN (Civil Aviation Authority of Nepal) ist die zuständige Aufsichtsbehörde für die Luftfahrt in Nepal.
CAAN – Nepal
In Nepal sind mehrere Fluggesellschaften aktiv: Yeti Airlines, Buddha Air, Himalaya Airlines, Simrik Airlines, Nepal Airlines, Saurya Airlines, Shree Airlines, Sita Air, Summit Air und Tara Air.
Für private Zwecke lässt sich auch ein Hubschrauber chartern. Entsprechende Charterdienste bieten unter anderem an: Air Dynasty, Simrik Air, Prabhu Helicopters, Altitude Air, Fishtail Air, Manang Air, Makalu Air, Kailash Helicopter Services und Heli Everest.
Flughäfen in Nepal
Zahlreiche inländische Fluggesellschaften bieten ganzjährig Liniendienste an. Nepal erstreckt sich über eine Fläche von 147.516 km², ist entlang der Himalaya-Achse rund 880 km lang und 150–250 km breit. Ein Inlandsflug dauert im Schnitt 1,5–2 Stunden, sodass sich alle wichtigen Flughäfen des Landes in maximal 3 Flugstunden erreichen lassen: Tribhuvan International Airport (Kathmandu), Tenzing-Hillary Airport (Lukla), Flughafen Pokhara, Flughafen Simara, Flughafen Bharatpur, Flughafen Biratnagar, Flughafen Surkhet, Flughafen Nepalgunj und Flughafen Jomsom.
Von den genannten Flughäfen gilt Lukla als einer der gefährlichsten der Welt – für viele dennoch ein einmaliges Erlebnis. Monatlich nutzen dennoch Tausende Reisende diesen Flughafen.
Ist im gebuchten Yetiland-nepal.de-Komplettpaket bereits ein Flug enthalten, müssen Sie sich um nichts weiter kümmern.
In der Wintersaison (November bis Dezember) kommt es aufgrund von dichtem Nebel und schlechter Sicht häufig zu Verspätungen bei den frühmorgendlichen Flügen. Mitunter müssen Reisende stundenlang warten, und selbst dann kann ein Flug noch für den ganzen Tag gestrichen werden. In dieser Jahreszeit bietet yetiland-nepal.de daher in der Regel keine Flüge, sondern Fahrten mit Touristenbussen an.
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Vorab-Info für Hiunchuli Peak Climbing





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