Beschreibung
Pisang Peak Climbing, Pisang Peak Trekking, Pisang Nepal
Der Pisang Peak ist einer der attraktivsten und technisch anspruchsvollsten Klettergipfel der Annapurna-Region im westlichen Teil des Distrikts Manang in Nepal. Die Erstbesteigung gelang 1955 einem deutschen Expeditionsteam. Der faszinierende Gipfel ist bereits vom Dorf Pisang aus zu sehen, direkt am klassischen Annapurna-Circuit-Trail, den wir von Besisahar aus über Jagat-Dharapani-Chame erreichen.
Wir biegen nach rechts ab, überqueren den Marshyangdi-Fluss und erreichen über das Dorf Upper Pisang – mit seinem sehenswerten tibetisch-buddhistischen Kloster – das Pisang-Basislager auf 4.700 m. Der Aufstieg führt steil hinauf zum Zeltlager im Pisang-Hochlager (5.100 m); am nächsten Morgen folgen rutschige, schwarze Felsabschnitte, die Klettertechnik erfordern.
Anschließend geht es über rund 45° steile Schneefelder zum Gipfel, von dem aus sich ein Panoramablick auf Annapurna, Manaslu, Himlung, Kang Guru und das versteckte Nar-Phu-Tal bietet. Je nach Route führt der weitere Weg über den Thorong-Pass (5.416 m) oder den Tilicho-Mesokanto-Pass, bevor es von Jomsom aus zurück nach Pokhara geht.
- Tag 01: Kathmandu
Ankunft im Hotel in Kathmandu. - Tag 02: Kathmandu – Beshi Sahar
Fahrt nach Beshi Sahar (823 m). - Tag 03: Beshi Sahar – Bahundanda
Wanderung nach Bahundanda (1311 m). - Tag 04: Bahundanda – Chyamje
Wanderung nach Chyamje (1410 m). - Tag 05: Chyamje – Bagarchhap
Wanderung nach Bagarchhap (2164 m). - Tag 06: Bagarchhap – Chame
Wanderung nach Chame (2713 m). - Tag 07: Chame – Pisang
Wanderung nach Pisang (3185 m). - Tag 08: Pisang
Akklimatisation / Erkundung. - Tag 09: Pisang – Basislager Kharka
Wanderung zum Basislager in Kharka (4420 m). - Tag 10: Basislager – Hochlager
Aufstieg zum Hochlager (5450 m). - Tag 11: Hochlager – Gipfel – Basislager
Aufstieg zum Gipfel (6091 m) und Rückkehr zum Basislager. - Tag 12: Basislager – Manang
Wanderung nach Manang (3351 m). - Tag 13: Manang – Latdar
Wanderung nach Latdar (4250 m). - Tag 14: Latdar – Phedi
Wanderung nach Phedi (4480 m), Hochlager (4700 m). - Tag 15: Phedi – Muktinath
Wanderung nach Muktinath (3802 m) über den Thorong-La-Pass (5416 m). - Tag 16: Muktinath – Jomsom
Wanderung nach Jomsom (2713 m). - Tag 17: Jomsom
Pufferzeit-Tag für den Fall einer Flugstornierung. - Tag 18: Jomsom – Pokhara
Flug nach Pokhara und weiter nach Kathmandu (1350 m) / Hotel. - Tag 19: Pokhara
Freier Tag zum Einkaufen oder Entspannen. - Tag 20: Pokhara – Kathmandu
Fahrt zum Flughafen für den Rückflug.
Leistungen
Im Preis enthalten:
- Alle Landtransfers, Ankünfte und Abfahrten gemäß Reiseroute
- Hotelübernachtungen mit Frühstück im Doppelzimmer gemäß Reiseroute
- Verpflegung während des Trekkings: 3 Mahlzeiten täglich (Frühstück, Mittag- und Abendessen) in lokalen Lodges oder zubereitet von unserem Koch
- Englischsprachiger, erfahrener und professioneller Trekkingguide (lizenziert)
- Träger (1 Träger transportiert bis zu 25 kg Gepäck für 2 Teilnehmer während des Trekkings)
- Stadtrundfahrten laut Reiseroute mit englischsprachigem Guide sowie sämtliche Landtransporte per privatem Auto/Jeep/Van
- Alle erforderlichen Trekking- und Klettergenehmigungen inkl. TIMS-Karte, Nationalpark-Eintrittsgebühr und ACAP-Gebühr
- Versicherung, geeignete warme Kleidung, Schuhe, Sonnenbrille und Tageslohn für Guide und Träger
- Tageslohn für Guide, Sherpa-Helfer, Koch, Küchenhilfen und Träger inklusive Verpflegungszuschuss während des Trekkings
- Unterkunft in 2-Personen-Zelten während des Trekkings inkl. Essenszelt, Küchenzelt, Toilettenzelt, Duschzelt, Tisch, Stühlen und Matratzen
- Notwendiges Küchengeschirr
Nicht im Preis enthalten:
- Mittag- und Abendessen in Kathmandu bzw. Pokhara
- Persönliche Ausrüstung und Ausgaben sowie persönliche Kranken-, Reise- und Notfall-Evakuierungsversicherung
- Alkoholfreie und alkoholische Getränke jeder Art
- Süßigkeiten und Snacks, Nachspeisen, warmes Duschwasser, abgekochtes Trinkwasser, Telefonate und Wäscheservice
- Sämtliche Flüge, internationale und inländische Abflugsteuern sowie Übergepäckgebühren
- Trinkgelder für Guides und Träger, wie in Nepal üblich
Nepal Highlights:
Urlaubssaison in Nepal – Zusatzinformation zu „Pisang Peak Climbing“
Nepal kann man zu jeder Jahreszeit besuchen. Zur Vorsicht sei jedoch auf einige Naturgefahren hingewiesen: schwere Überschwemmungen während der Regenzeit (Mitte Juli bis Mitte August) und extreme Kälte im Himalaya (Ende November bis Mitte Dezember). Nepal ist reich an Hügeln und Bergen – die hohen Berge sind einer der Gründe, warum das Land auch sehr reich an Wasserressourcen ist (Flüsse mit starker Strömung, wunderschöne Seen). Starke oder auch nur mehrtägige milde Regenfälle (3–4 Tage) können in den Geländeregionen zu Überschwemmungen führen, weshalb man während der Regenzeit dort besonders vorsichtig sein sollte. In den hügeligen Gebieten scheint abseits der Regenzeit auch im Winter tagsüber die Sonne, was einen angenehmen, milden Winter zum Reisen ermöglicht.
Jahreszeiten in Nepal – Zusatzinformation zu „Pisang Peak Climbing“
In Nepal gibt es sechs Jahreszeiten: Basanta Ritu (Frühling), Grishma Ritu (Frühsommer), Barkha Ritu (Sommermonsun), Sharad Ritu (Frühherbst), Hemanta Ritu (Spätherbst) und Shishir Ritu (Winter).
Abgesehen von der Regenzeit (Anfang Juli bis Ende August) eignet sich jede Jahreszeit für eine Reise. Yetiland-nepal.de rät davon ab, während der Regenzeit in den Geländeregionen Nepals Urlaub zu machen.
Der Sommer kann heiß sein – je nach Standort steigt die Temperatur auf etwa 25 bis 40 °C. In der oberen Himalaya-Region erreicht sie im Sommer bis zu rund 30 °C, während sie in den tiefer gelegenen Terai-Gebieten im Süden Nepals auch 40 °C übersteigen kann.
Der Winter ist tagsüber meist sonnig, morgens und abends jedoch kalt. Wer den Winter etwa in Griechenland erlebt hat, kennt ein ähnliches Gefühl wie in der Hauptstadt Kathmandu: Ab Mitte Dezember scheint tagsüber die wärmende Sonne, abends kann es auf bis zu 5 °C abkühlen – im Himalaya sinken die Temperaturen dagegen deutlich unter 0 °C.
Buddha wurde in Nepal geboren – Zusatzinformation zu „Pisang Peak Climbing“
Dieses Thema ist Nepalesen ein besonderes Anliegen: Nachbarländer, allen voran Indien, behaupten mitunter, der Ursprung Buddhas liege in Indien – was regelmäßig für Diskussionen sorgt. Tatsächlich wurde Buddha in Nepal geboren.
Sehenswert ist Lumbini, sein Geburtsort südwestlich von Kathmandu. Der Prinz, der seinen Palast auf der Suche nach innerem Frieden und Lebenssinn verließ, erlangte dort die Erleuchtung (Nirvana). Sein Weg wird bis heute von Millionen Menschen weltweit verfolgt – auch in der modernen westlichen Gesellschaft sind Buddhismus und Meditation als Weg zu Selbsterkenntnis und innerem Frieden populär geworden.
Werfen Sie auch einen Blick auf unsere Angebote mit einem Besuch in Lumbini.
8 der 10 höchsten Berge der Welt liegen in Nepal – Zusatzinformation zu „Pisang Peak Climbing“
Nepal beherbergt 8 der 10 höchsten Berge der Welt: Mount Everest (8.848 m), Kanchenjunga (8.586 m), Lhotse (8.516 m), Makalu (8.485 m), Cho Oyu (8.188 m), Dhaulagiri (8.167 m), Manaslu (8.163 m) und Annapurna I (8.091 m). Yetiland-Nepal bietet in diesen Regionen drei Kategorien an: Expedition zur Besteigung eines Achttausenders (nur für erfahrene Profis geeignet), Trek / Wanderung in derselben Region (deutlich einfacher, mit Aussicht auf die Berge aus geringerer Höhe – geeignet für alle, die Nepal kennenlernen möchten, ohne selbst zu klettern) und Urlaub (um Natur, Landschaft und Freizeitaktivitäten in Nepal zu genießen).
Einer der gefährlichsten Flughäfen der Welt
Der berühmte Flughafen an der Route zum Mount Everest, Lukla, gilt als einer der gefährlichsten Flughäfen der Welt. Er liegt eingebettet zwischen steilen Hügeln, was Landung und Start zu einer echten Herausforderung macht. Piloten sprechen von einem „Point of no Return“, ab dem alle Vorbereitungen und die technische Ausrichtung abgeschlossen sein müssen, um die Maschine sicher zu landen. In der Hochsaison fliegen monatlich Tausende Passagiere in diese Region – ein einmaliges Erlebnis. Dank ihrer Erfahrung in nahezu allen hügeligen Regionen Nepals gehören die nepalesischen Piloten zu den kompetentesten der Welt.
Neujahr in Nepal – Zusatzinformation zu „Pisang Peak Climbing“
Nepal folgt seinem eigenen Kalender, dem Vikram Sambat. Das nepalesische Neujahr liegt Mitte April, zugleich der Beginn des nepalesischen Sommers. Für religiöse Feiern und Familienfeste wird zusätzlich der Mondkalender genutzt. Da Nepal viele ethnische Gruppen mit jeweils eigener Geschichte vereint, gibt es auch mehrere lokale Neujahrstermine – ein bekanntes Beispiel ist Losar, das u. a. von den Sherpas gefeiert wird.
Die einzigartige Flagge Nepals – Zusatzinformation zu „Pisang Peak Climbing“
Nepals Flagge ist weltweit die einzige nicht-rechteckige, doppelt-dreieckige Nationalflagge. Sie zeigt Sonne und Mond als Symbole, die für den Charakter der Nepalesen stehen: der Mond für Bescheidenheit, die Sonne für Tapferkeit. Die Menschen Nepals sind bekannt für ihre Gastfreundschaft gegenüber Reisenden – in den hügeligen Regionen wird für Gäste traditionell sogar eigenes Vieh (z. B. Hühner oder Ziegen) geschlachtet. Bis heute dienen viele nepalesische Soldaten, bekannt als Gorkhas, in verschiedenen internationalen Armeen.
Eine einzigartige Waffe
Das handgefertigte Khukuri-Messer ist weltberühmt und stammt aus Nepal. Es wurde von nepalesischen Soldaten getragen und unter anderem in den Weltkriegen eingesetzt; Veteranenberichten zufolge trug es maßgeblich zur legendären Kampfkraft der Gorkha-Soldaten bei. Ein Khukuri eignet sich auch hervorragend als Souvenir.
Hängebrücken – Zusatzinformation zu „Pisang Peak Climbing“
Nepal ist berühmt für seine zahlreichen Hängebrücken, die Täler zwischen den Hügeln überspannen und den Menschen in den bergigen Regionen seit jeher das Leben erleichtern. Selbst Deutschland ließ sich davon inspirieren: Die Geierlay-Hängeseilbrücke in Rheinland-Pfalz wurde nach nepalesischem Vorbild gebaut.
Erdrutsche
Als sehr hügeliges Land ist Nepal während der Regenzeit von Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen, vor allem in den tiefer gelegenen Terai-Regionen mit ihrer ganzjährigen Vegetation. Die Kombination aus wasserreichen Flüssen und anhaltenden Regenfällen kann in den Hügelregionen mitunter Erdrutsche auslösen. Es empfiehlt sich daher, Reisen während der Regenzeit zu vermeiden.
Erdbeben
Nepal liegt in einer Zone mit hohem Erdbebenrisiko. Das bedeutet nicht, dass ständig schwere Erdbeben auftreten, doch die Vergangenheit zeigt, dass etwa alle 50 Jahre mit einem schweren Beben zu rechnen ist. Ursache ist die Indische Platte, die sich jährlich um rund 5 cm gegen die Eurasische Platte verschiebt und dabei den Himalaya emporschiebt – ein Prozess, der Jahrmillionen andauert. Das Erdbeben vom April 2015 (Magnitude 7,8, Herdtiefe 8,2 km) war eines der jüngsten schweren Beben und forderte rund 9.000 Todesopfer sowie etwa 22.000 Verletzte.
Fliegen in Nepal
Die zivile Luftfahrtbehörde Nepals reguliert den Luftverkehr im Land: CAAN – Nepal.
In Nepal sind zahlreiche Fluggesellschaften aktiv, darunter Yeti Airlines, Buddha Air, Himalaya Airlines, Simrik Airlines, Nepal Airlines, Saurya Airlines, Shree Airlines, Sita Air, Summit Air und Tara Air.
Auch private Hubschrauberflüge sind möglich, u. a. über Air Dynasty, Simrik Air, Prabhu Helicopters, Altitude Air, Fishtail Air, Manang Air, Makalu Air, Kailash Helicopter Services und Heli Everest.
Flughäfen in Nepal
Zahlreiche Inlandsfluggesellschaften bieten ganzjährig Flüge an. Nepal erstreckt sich über etwa 880 km Länge (entlang der Himalaya-Achse) und 150–250 km Breite, bei einer Gesamtfläche von 147.516 km². Die durchschnittliche Inlandsflugzeit beträgt 1,5–2 Stunden, sodass alle wichtigen Flughäfen innerhalb von maximal 3 Flugstunden erreichbar sind: Tribhuvan International Airport (Kathmandu), Tenzing-Hillary Airport (Lukla), Pokhara Airport, Simara Airport, Bharatpur Airport, Biratnagar Airport, Surkhet Airport, Nepalgunj Airport und Jomsom Airport.
Der Flughafen Lukla gilt dabei als einer der gefährlichsten der Welt – ein einmaliges Erlebnis, das dennoch monatlich Tausende Reisende nutzen. Bei einem Komplettpaket von Yetiland-Nepal müssen Sie sich um die Buchung nicht selbst kümmern.
Zu beachten ist, dass es in der Wintersaison (November bis Dezember) durch starken Morgennebel häufiger zu Flugverspätungen kommt – in Einzelfällen auch zur Streichung des gesamten Tagesflugs nach langer Wartezeit. Yetiland-nepal.de setzt in dieser Jahreszeit deshalb meist auf Tourismusbusse statt auf Inlandsflüge.
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