Beschreibung
Manaslu Trek, Manaslu Circuit
- Kathmandu – Soti Khola (710 m) :
Früher Start nach dem Frühstück. Fahrt von Kathmandu nach Dhading Besi auf einer schön asphaltierten Straße mit Blick auf Hügel, Terrassenfelder und Flüsse. Die Weiterfahrt von Dhading Besi nach Arughat ist etwas holpriger auf felsigen Pisten. Ab Arughat kann man entweder zu Fuß weiterwandern oder nach Soti Khola weiterfahren, wo übernachtet wird. - Wanderung nach Machha Khola (870 m) :
Früher Start, um das Ziel rechtzeitig zu erreichen (ca. 6-7 Stunden). Nach einer bekannten Hängebrücke bei Soti Khola führt der Weg durch Sal-Wälder zu einem Grat oberhalb der stromschnellenreichen Budhi Gandaki. Ab Khursane wird der Pfad felsiger und führt an Wasserfällen und Klippen vorbei. Der Weg passiert terrassierte Reisfelder bis zum Gurung-Dorf Labubesi und erreicht schließlich ein Dorf nahe Machha Khola zur Übernachtung im Teehaus. - Wanderung nach Jagat (1.340 m) :
Von Machha Khola führt ein schmaler Pfad nach Thado Khola und weiter nach Khorlabesi. Nach einigen Auf- und Abstiegen erreicht man die bekannte heiße Quelle Tatopani – Zeit für ein entspannendes Bad in der natürlichen Sauna. Weiter geht es über eine Hängebrücke über die Budhi Gandaki, eine Steintreppe hinauf zu einem Grat nach Doban, dann über eine Steintreppe hinab zum Fluss nach Thado Bharyang. Nach der Querung des Westufers der Budhi Gandaki und einem weiteren Grat erreicht man Jagat zur Übernachtung. - Wanderung nach Deng (1.860 m) :
Nach einem felsigen Grat erreicht man zunächst Salleri, dann Sirdibas. Weiter geht es nach Ghatta Khola und über eine lange Hängebrücke zum Gurung-Dorf Phillim. Der Weg biegt nach Norden durch Maisfelder bis nach Ekle Bhatti (Mittagspause), führt dann durch Bambuswald bis zum Deng Khola. Nach der Flussquerung erreicht man das kleine Dorf Deng zur Übernachtung. - Wanderung nach Namrung (2.630 m) :
Ein kurzer Weg von Deng führt über die Budhi Gandaki nach Rana. Von dort geht es hinauf und westwärts ins Budhi-Gandaki-Tal, vorbei an Wäldern und bemalten Mani-Steinen bis nach Gap. Der Weg führt weiter durch das Dorf Prok mit herrlichem Blick auf den Siring Himal, entlang des Flusses durch dichte Wälder und Gompas. Nach einer letzten steilen Steigung erreicht man Namrung – einer der besten Aussichtspunkte auf Siring, Ganesh Himal und den Himalchuli. - Wanderung nach Lho (3.180 m) :
Von Namrung führt ein steiler Aufstieg durch Wald nach Lihi, bekannt für seine Chorten und Gerstenterrassen. Nach der Querung des Simnang-Seitentals geht es über Sho weiter nach Lho zur Übernachtung. - Wanderung nach Samagaun (3.500 m) :
Nach dem Dorf Shyala erreicht man Sama, wo sich der Mount Manaslu in seiner ganzen Pracht zeigt und man das berühmte Ribung Gompa besuchen kann. Der atemberaubende Blick auf die Gletscher der Hochgebirgskette ist das Highlight dieser Etappe. Übernachtung in Samagaon. - Akklimatisationstag in Samagaun :
Dieser Tag dient der Ruhe und Akklimatisation. Erkunden Sie die Umgebung, besuchen Sie Birendra Tal und Anie Gompa, oder wandern Sie zum Pungyen Gompa mit spektakulärem Blick auf die Gletscher (nur für fitte Wanderer empfohlen). Anie Gompa – benannt nach den zwei Gipfeln des Manaslu, was „Armband“ bedeutet – wurde einst zerstört, nachdem ein japanisches Team als erstes den Gipfel zu besteigen versuchte; man glaubte, die Expedition hätte die Götter verärgert. Anschließend Rückkehr und Übernachtung in Samagaon. - Wanderung nach Samdo (3.860 m) :
Der Weg folgt der Budhi Gandaki bis zu einem Bach und überquert eine Hängebrücke. Von hier führt der Pfad rechts Richtung Larkya La – ein recht einfacher Weg vorbei an Mani-Mauern sowie Wacholder- und Birkenwäldern. Nach einer weiteren Brücke über die Budhi Gandaki und einem Steinbogen mit Blick auf Kani erreicht man Samdo zur Übernachtung. - Wanderung zum Dharamsala-Gasthaus (4.480 m) :
Der Tag beginnt mit der Querung einer Holzbrücke über die Budhi Gandaki und einem Aufstieg. Nach der Querung einiger Bäche und einem ersten Blick auf den Larkya-Gletscher führt der Weg um ein Tal herum wieder aufwärts bis zum Gasthaus. Dieser kurze Weg zum Larke Phedi bietet ausreichend Zeit zur Akklimatisation. - Larke-Pass (5.213 m) nach Bhimtang (3.720 m) :
Ein kurzer Aufstieg führt in ein Tal an der Nordseite des Larkya-Gletschers mit herrlichem Blick auf den Larkya-Gipfel. Der Aufstieg über die Gletschermoränen wird gegen Ende recht steil, bevor der Pass erreicht wird. Von hier genießt man atemberaubende Ausblicke auf Himlung, Cheo, Kang Guru und die Annapurna. Es ist eine längere Etappe als die anderen Tage – man erreicht das Gasthaus inmitten tiefliegender Weiden erst in der Dämmerung. Der grandiose Blick auf den Mount Manaslu bei Ankunft in Bhimtang entschädigt für jeden Schritt. - Bhimtang nach Tilije (2.300 m) :
Nach dem herrlichen Bergblick von einem Grat in Bhimtang geht es hinab zu einer Hochweide und über eine Brücke über den Dudh Khola. Anschließend führt der Weg durch Rhododendronwälder und enge Täler bis zum Flussufer und weiter zum Dorf Gho. Ein kurzer Weg bringt Sie nach Tilije, wo bessere Unterkunftsmöglichkeiten zur Übernachtung bestehen. - Dharapani nach Besisahar (760 m) :
Weiter auf gepflastertem Pfad durch ein schönes Dorf, über eine Brücke über den Dudh Khola, vorbei an einem Torbogen und Mani-Mauern bis zum Dorf Thonje. Nach einem Polizeikontrollpunkt erreicht man Dharapani, wo der Annapurna-Circuit-Abschnitt beginnt. Von Dharapani geht es mit Jeep oder Bus weiter nach Besisahar zur Übernachtung. - Besisahar – Kathmandu :
Fahrt entlang der Ufer von Marsyangdi und Trishuli mit herrlichem Blick auf Reisfelder, Terrassenfelder, Flüsse und Täler sowie erfrischenden Ausblicken auf die Hügel- und Bergwelt. Nach einigen Stunden Fahrt erreicht man Kathmandu für die letzte Nacht in Nepal.
Nepal Highlights:
Urlaubssaison in Nepal – Zusatzinformation zu „Manaslu Circuit“
Nepal kann man zu jeder Jahreszeit besuchen. Zur Vorsicht sei jedoch auf einige Naturgefahren hingewiesen: schwere Überschwemmungen während der Regenzeit (Mitte Juli bis Mitte August) und extreme Kälte im Himalaya (Ende November bis Mitte Dezember). Nepal ist reich an Hügeln und Bergen – die hohen Berge sind einer der Gründe, warum das Land auch sehr reich an Wasserressourcen ist (Flüsse mit starker Strömung, wunderschöne Seen). Starke oder auch nur mehrtägige milde Regenfälle (3–4 Tage) können in den Geländeregionen zu Überschwemmungen führen, weshalb man während der Regenzeit dort besonders vorsichtig sein sollte. In den hügeligen Gebieten scheint abseits der Regenzeit auch im Winter tagsüber die Sonne, was einen angenehmen, milden Winter zum Reisen ermöglicht.
Jahreszeiten in Nepal – Zusatzinformation zu „Manaslu Circuit“
In Nepal gibt es sechs Jahreszeiten: Basanta Ritu (Frühling), Grishma Ritu (Frühsommer), Barkha Ritu (Sommermonsun), Sharad Ritu (Frühherbst), Hemanta Ritu (Spätherbst) und Shishir Ritu (Winter).
Abgesehen von der Regenzeit (Anfang Juli bis Ende August) eignet sich jede Jahreszeit für eine Reise. Yetiland-nepal.de rät davon ab, während der Regenzeit in den Geländeregionen Nepals Urlaub zu machen.
Der Sommer kann heiß sein – je nach Standort steigt die Temperatur auf etwa 25 bis 40 °C. In der oberen Himalaya-Region erreicht sie im Sommer bis zu rund 30 °C, während sie in den tiefer gelegenen Terai-Gebieten im Süden Nepals auch 40 °C übersteigen kann.
Der Winter ist tagsüber meist sonnig, morgens und abends jedoch kalt. Wer den Winter etwa in Griechenland erlebt hat, kennt ein ähnliches Gefühl wie in der Hauptstadt Kathmandu: Ab Mitte Dezember scheint tagsüber die wärmende Sonne, abends kann es auf bis zu 5 °C abkühlen – im Himalaya sinken die Temperaturen dagegen deutlich unter 0 °C.
Buddha wurde in Nepal geboren – Zusatzinformation zu „Manaslu Circuit“
Dieses Thema ist Nepalesen ein besonderes Anliegen: Nachbarländer, allen voran Indien, behaupten mitunter, der Ursprung Buddhas liege in Indien – was regelmäßig für Diskussionen sorgt. Tatsächlich wurde Buddha in Nepal geboren.
Sehenswert ist Lumbini, sein Geburtsort südwestlich von Kathmandu. Der Prinz, der seinen Palast auf der Suche nach innerem Frieden und Lebenssinn verließ, erlangte dort die Erleuchtung (Nirvana). Sein Weg wird bis heute von Millionen Menschen weltweit verfolgt – auch in der modernen westlichen Gesellschaft sind Buddhismus und Meditation als Weg zu Selbsterkenntnis und innerem Frieden populär geworden.
Werfen Sie auch einen Blick auf unsere Angebote mit einem Besuch in Lumbini.
8 der 10 höchsten Berge der Welt liegen in Nepal – Zusatzinformation zu „Manaslu Circuit“
Nepal beherbergt 8 der 10 höchsten Berge der Welt: Mount Everest (8.848 m), Kanchenjunga (8.586 m), Lhotse (8.516 m), Makalu (8.485 m), Cho Oyu (8.188 m), Dhaulagiri (8.167 m), Manaslu (8.163 m) und Annapurna I (8.091 m). Yetiland-Nepal bietet in diesen Regionen drei Kategorien an: Expedition zur Besteigung eines Achttausenders (nur für erfahrene Profis geeignet), Trek / Wanderung in derselben Region (deutlich einfacher, mit Aussicht auf die Berge aus geringerer Höhe – geeignet für alle, die Nepal kennenlernen möchten, ohne selbst zu klettern) und Urlaub (um Natur, Landschaft und Freizeitaktivitäten in Nepal zu genießen).
Einer der gefährlichsten Flughäfen der Welt
Der berühmte Flughafen an der Route zum Mount Everest, Lukla, gilt als einer der gefährlichsten Flughäfen der Welt. Er liegt eingebettet zwischen steilen Hügeln, was Landung und Start zu einer echten Herausforderung macht. Piloten sprechen von einem „Point of no Return“, ab dem alle Vorbereitungen und die technische Ausrichtung abgeschlossen sein müssen, um die Maschine sicher zu landen. In der Hochsaison fliegen monatlich Tausende Passagiere in diese Region – ein einmaliges Erlebnis. Dank ihrer Erfahrung in nahezu allen hügeligen Regionen Nepals gehören die nepalesischen Piloten zu den kompetentesten der Welt.
Neujahr in Nepal – Zusatzinformation zu „Manaslu Circuit“
Nepal folgt seinem eigenen Kalender, dem Vikram Sambat. Das nepalesische Neujahr liegt Mitte April, zugleich der Beginn des nepalesischen Sommers. Für religiöse Feiern und Familienfeste wird zusätzlich der Mondkalender genutzt. Da Nepal viele ethnische Gruppen mit jeweils eigener Geschichte vereint, gibt es auch mehrere lokale Neujahrstermine – ein bekanntes Beispiel ist Losar, das u. a. von den Sherpas gefeiert wird.
Die einzigartige Flagge Nepals – Zusatzinformation zu „Manaslu Circuit“
Nepals Flagge ist weltweit die einzige nicht-rechteckige, doppelt-dreieckige Nationalflagge. Sie zeigt Sonne und Mond als Symbole, die für den Charakter der Nepalesen stehen: der Mond für Bescheidenheit, die Sonne für Tapferkeit. Die Menschen Nepals sind bekannt für ihre Gastfreundschaft gegenüber Reisenden – in den hügeligen Regionen wird für Gäste traditionell sogar eigenes Vieh (z. B. Hühner oder Ziegen) geschlachtet. Bis heute dienen viele nepalesische Soldaten, bekannt als Gorkhas, in verschiedenen internationalen Armeen.
Eine einzigartige Waffe
Das handgefertigte Khukuri-Messer ist weltberühmt und stammt aus Nepal. Es wurde von nepalesischen Soldaten getragen und unter anderem in den Weltkriegen eingesetzt; Veteranenberichten zufolge trug es maßgeblich zur legendären Kampfkraft der Gorkha-Soldaten bei. Ein Khukuri eignet sich auch hervorragend als Souvenir.
Hängebrücken – Zusatzinformation zu „Manaslu Circuit“
Nepal ist berühmt für seine zahlreichen Hängebrücken, die Täler zwischen den Hügeln überspannen und den Menschen in den bergigen Regionen seit jeher das Leben erleichtern. Selbst Deutschland ließ sich davon inspirieren: Die Geierlay-Hängeseilbrücke in Rheinland-Pfalz wurde nach nepalesischem Vorbild gebaut.
Erdrutsche
Als sehr hügeliges Land ist Nepal während der Regenzeit von Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen, vor allem in den tiefer gelegenen Terai-Regionen mit ihrer ganzjährigen Vegetation. Die Kombination aus wasserreichen Flüssen und anhaltenden Regenfällen kann in den Hügelregionen mitunter Erdrutsche auslösen. Es empfiehlt sich daher, Reisen während der Regenzeit zu vermeiden.
Erdbeben
Nepal liegt in einer Zone mit hohem Erdbebenrisiko. Das bedeutet nicht, dass ständig schwere Erdbeben auftreten, doch die Vergangenheit zeigt, dass etwa alle 50 Jahre mit einem schweren Beben zu rechnen ist. Ursache ist die Indische Platte, die sich jährlich um rund 5 cm gegen die Eurasische Platte verschiebt und dabei den Himalaya emporschiebt – ein Prozess, der Jahrmillionen andauert. Das Erdbeben vom April 2015 (Magnitude 7,8, Herdtiefe 8,2 km) war eines der jüngsten schweren Beben und forderte rund 9.000 Todesopfer sowie etwa 22.000 Verletzte.
Fliegen in Nepal
Die zivile Luftfahrtbehörde Nepals reguliert den Luftverkehr im Land: CAAN – Nepal.
In Nepal sind zahlreiche Fluggesellschaften aktiv, darunter Yeti Airlines, Buddha Air, Himalaya Airlines, Simrik Airlines, Nepal Airlines, Saurya Airlines, Shree Airlines, Sita Air, Summit Air und Tara Air.
Auch private Hubschrauberflüge sind möglich, u. a. über Air Dynasty, Simrik Air, Prabhu Helicopters, Altitude Air, Fishtail Air, Manang Air, Makalu Air, Kailash Helicopter Services und Heli Everest.
Flughäfen in Nepal
Zahlreiche Inlandsfluggesellschaften bieten ganzjährig Flüge an. Nepal erstreckt sich über etwa 880 km Länge (entlang der Himalaya-Achse) und 150–250 km Breite, bei einer Gesamtfläche von 147.516 km². Die durchschnittliche Inlandsflugzeit beträgt 1,5–2 Stunden, sodass alle wichtigen Flughäfen innerhalb von maximal 3 Flugstunden erreichbar sind: Tribhuvan International Airport (Kathmandu), Tenzing-Hillary Airport (Lukla), Pokhara Airport, Simara Airport, Bharatpur Airport, Biratnagar Airport, Surkhet Airport, Nepalgunj Airport und Jomsom Airport.
Der Flughafen Lukla gilt dabei als einer der gefährlichsten der Welt – ein einmaliges Erlebnis, das dennoch monatlich Tausende Reisende nutzen. Bei einem Komplettpaket von Yetiland-Nepal müssen Sie sich um die Buchung nicht selbst kümmern.
Zu beachten ist, dass es in der Wintersaison (November bis Dezember) durch starken Morgennebel häufiger zu Flugverspätungen kommt – in Einzelfällen auch zur Streichung des gesamten Tagesflugs nach langer Wartezeit. Yetiland-nepal.de setzt in dieser Jahreszeit deshalb meist auf Tourismusbusse statt auf Inlandsflüge.
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